Gebäudetyp: Turnhalle für den Schulsport Fußgängerbrücke zur Verbindung der Turnhalle mit dem Schulhaus Biomasseheizwerk für den gesamten Kemmelpark
Größe: Turnhalle 28 m x 15 m x 14,8 m
Volumen 6.200 m³
Dreibrücke Gesamtlänge 33,5 m, maximale Spannweite 9 m
Heizwerk 8,5 m x 25,5 m x 9,6 m
Volumen 2.100 m³
Schwierigkeitsgrad: Neubau in Massivbauweise
Turnhalle: Tragwerk mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad
Brücke: Tragwerk mit hohem Schwierigkeitsgrad
Heizwerk: Tragwerk mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad
Kostenentwicklung: Baukonstruktionskosten wurden gemäß der Kostenberechnung von 1,10 Mio. € (KG 300 netto) eingehalten
Terminliche Entwicklung: Die geplanten Termine wurden gemäß dem, vom Architekten, aufgestellten Bauzeitenplan, genau eingehalten.
Angaben zur Vergütung: Beauftragte Leitungsphasen
Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung
Objektüberwachung
Zusätzliche Leistungen
Nachweis Feuerwiderstandsdauer
Honorarzone III unten, Umbauschlag 20 v.H. zum Honorarsatz für das Brückenbauwerk
Leistungszeitraum Februar 2006 bis Juni 2007
Vertragsverhältnis alleiniger Auftragnehmer
Beschreibung der Leistungen der Tragwerksplanung (LPH 2-8) Positionsplan Schnitt Turnhalle
Die Lasten werden über genagelte Holzfachwerkbinder auf einspannte Stahlbetonstützen in die Köcherfundamente weitergeleitet. Der Binderabstand beträgt 4m. Die Ausfachung zwischen den Einspannstützen wurde in Mauerwerk ausgeführt.
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Positionsplan der Fußgängerbrücke
Für Brückenteile wurden kostengünstige, vorgespannte Fertigteilelemente eingesetzt. Diese lagern auf den beiden Brückenpfeilern bzw. auf dem Brückenaufgang und dem bestehenden Altbau. Die Brücke wurde eingehaust. Das Kassettendach aus Holz wird von Holzfachwerkbindern getragen, die gleichzeitig die Funktion der Seitenwände übernehmen. Die Ablastung der Binder erfolgt ebenfalls wie die der Brückenteile.
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Positionsplan Schnitt Biomasseheizwerk
Das komplette Bauwerk besteht aus Stahlbeton. Die Lasten tragen sich über die Wandschotte und die Außenwände ab. Das Stahlbetondach wurde im Gefälle betoniert und liegt auf einem mittigen verlaufenden Unterzug auf. Die Bauweise ermöglicht es kostengünstige Halbfertigteile für das Dach zu verwenden. Dadurch konnte die Anzahl der bis zu 8m hohen Schalungsstützen stark reduziert werden. Die Gründung erfolgte über eine flügelgeglättete Bodenplatte. Es wurde eine Schalplanung erstellt, um die sehr hohen Anforderungen seitens der Anlagentechnik zu gewährleisten. Hierfür war eine besonders intensive Planungsabstimmung mit dem Anlagenbauer erforderlich.
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